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Wir werden weiter für unser Rechte kämpfen mit aller Macht

 

März 2007

Wir lassen nicht locker

Am 9.März 2007 beschloss der Bundestag:

Rente mit 67

Dämpfung der künftigen Rentenanpassung

Ab 2012 wird das Renteneitrittsalter schrittweise auf 67 Jahre angehoben.

Die Rentenerhöhnungen sollen im nächsten Jahrzehnt eingeschränkt werden.

Die folgen sind gekannt.

Unsere Forderungen bleiben aktuell:

Abschlagsfreie Rente nach 40 Versicherungsjahren

Erleichterter Zugang zur Erwerbsminderungsrente und Streichung der Abschläge

Fortführung der geförderten Altersteilzeit über 2009 hinaus oder eine wertgleiche Regelung

 

 

27.02.2007

Rentendebatte sponsored by Versicherungskonzern - Sogar Rente mit 77 im Gespräch - Rentenpolitischer Sprecher der LINKEN bezeichnet heutige Anhörung als skandalös - Harte Attacke gegen Rentenpolitik der SPD.

Der saarländische Bundestagsabgeordnete der Linken und rentenpolitischer Sprecher der Fraktion, Volker Schneider, hatdie Erklärung der Bundesbank anlässlich der heutigen Anhörung zum Thema Renten im Bundestag energisch zurückgewiesen, das gesetzliche Renteneintrittsalter direkt an den Anstieg der Lebenserwartung in der Bevölkerung anzubinden. Damit müssten die Deutschen länger als bis 67 arbeiten.

Dies wird in der Stellungnahme von der deutschen IFO-Institut für Wirtschaftsforschung sogar noch getoppt, darin wurde sogar die Rente mit 77 vorgeschlagen! "Ich bedaure zutiefst, dass dies die Medien noch nicht zur Kenntnis genommen haben. Ausschlaggebend ist aber nicht das Alter, sondern die Produktivität", so Schneider und fügt hinzu: " Die ganze Rentendebatte wird von den Versicherungskonzernen gesponsert. Das sieht man auch daran, dass die Öffentlichkeit als neutrale Sachverständige und "Experten" deklarierte Professoren von den Versicherungaunternehmen Vertrashonorare in fünfstelligen Bereichen erhalten" empört sich der Parlamentarier der Linken.

 

 

Beschäftigte sagen

" Nein " zur Rente mit 67

Gesetzentwurf

Der Renteneintritt soll künftig erst mit 67 Jahren möglich sein.

Ergebnis

Das ist falsch!

Das sagen die Beschäftigte

97 Prozent halten die geplant Rente mit 67 für eine falsche politische Entscheidung

Gesetzentwurf

Beschäftigte sollen über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten.

Ergebnis

Das ist Betrug!

Das sagen die Beschäftigte

Für 69 Prozent bedeutet Rente mit 67 >> Abschläge bei der Rente <<. Für 38 Prozent bedeutet sie >> Erhöhung der Arbeitslosigkeit <<. Nur 22 Prozent verbinden mit ihr >> tatsächlich arbeiten bis 67 << .

Gesetzentwurf

Alle Beschäftigten können bis zum 67. Lebensjahr arbeiten

Ergebnis

Das ist unmöglich!

Das sagen die Beschäftigte

Nur 14 Prozent glauben, dass sie den Belastungen an ihrem Arbeitzplatz bis zum 67. Lebensjahr gewachsen sind.

 

" Ja " zur Altersteilzeit

Geplant

Auslaufen des Altersteilzeitgesetz

Das sagen Beschäftigte

92 Prozent der 55-Jährigen und Jüngeren würden auch gerne vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden können.

Ergebnis

Verlängert das Altersteilzeitgesetz!

Dies sind einige Eindrücke zur Demonstration am 25.01.2007 " Nein zur Rente mit 67 - Ja zur Altersteizeit". Diese Demonstration hatte das Motto "Zimmer frei" da der Marsch zum Altenwohnheim Karl-Jarres Str ging.

40 Jahre Maloche sind genug

Nein zur Rente mit 67 - 40 Jahre Maloche sind genug. Mit Slogans wie diesem demonstrierten gestern in Hochfeld 100 Mitarbeiter von " Mittal Steel". Rollstühle Krücken und Infusions - ständern sollten symbolisierten , dass es mit 67 Jahren nicht mehr möglich sei, eine solch körperbetonte Arbeit zu verrichten. "Den jungen Arbeitern wird die Zukunft verbaut und den älteren bekommen Rentenabzüge, weilsie mit 63 Jahren ihre Arbeit nicht mehr leisten können." sagt Udo Baumann (47), Vertrauensmann für Schwerbehinderte.

Auszug aus der WAZ / Lokales / Duisburg / vom 26.01.2007

 

 

Hier eine Solidaritätserklärung aus Berlin. Die Partei die Linke schließt sich unseren Forderungen an. Hier die E-Mail aus Berlin.

Lieber Kollege Schedlock,

die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag steht Euren betrieblichen Aktionen am kommenden Donnerstag mit großer Sympathie gegenüber. Die Fraktionsvorsitzenden Oskar Lafontaine und Gregor Gysi und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher Werner Dreibus möchten den Kolleginnen und Kollegen bei Mittal Steel GmbH Duisburg-Hochfeld im Namen der gesamten Fraktion DIE LINKE. ihre Solidarität aussprechen.
Ich sende Dir im Anhang die Solidaritätserklärung der Fraktion DIE LINKE. verbunden mit der Bitte, die Erklärung an die Kolleginnen und Kollegen weiter zu geben.

Vielen Dank und viel Erfolg bei der morgigen Aktion,
Fanny Zeise

Die Erklärung als PDF

Auf unsere Frage hin ob die Herren Politiker sich nicht mal an kleinen Kundgebungen beteiligen könnten bekammen wir diese E-Mail aus Berlin.

Lieber Kollege Schedlock,

erstmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich mich erst so spät auf Ihre Nachricht melde. Ich hatte relativ viel mit den ganzen Aktivitäten der Fraktion gegen die Rente mit 67 zu tun.
Es ist richtig, dass Gregor Gysi und Oskar Lafontaine an solchen Aktionen teilnehmen sollten. Aber natürlich haben beide viel zu tun und müssen Schwerpunkte setzen. An den Tagen mit den meisten und größten Aktionen Anfang dieser Woche mußten sie zum Beispiel bei unserer öffentlichen Anhörung zur Rente mit 67 und zur aktuelle Stunde zu den Rentenprotesten der Gewerkschaften, die die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag beantragt hatte, anwesend sein. (Meine Kollegin im Büro Werner Dreibus wird nächste Woche eine kurze Zusammenfassung der Aktionen der Fraktion verschicken)
Gleichzeitig ist es aber auch nicht immer erwünscht, dass Lafontaine und Gysi vor Ort ein paar Worte sagen.
Wenn bei Ihnen das nächste mal Aktionen gemacht werden oder es Probleme im Betrieb etc. gibt würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich bei mir melden würden. Ich könnte versuchen die Fraktionsvorsitzenden anzusprechen und zu überlegen wie wir unterstützend tätig werden können.  

Viele Grüße,
Fanny Zeise

 

 

 

 

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